Erftstadt-Gründung 1969: Wie 18 Orte zur Stadt zusammenwuchsen
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Lokales

Erftstadt-Gründung 1969: Wie 18 Orte zur Stadt zusammenwuchsen

Erftstadt ist eine vergleichsweise junge Stadt. Erst am 1. Juli 1969 entstand sie durch den Zusammenschluss und die Ausgliederung mehrerer bis dahin amtszugehöriger Orte aus dem Kreis Euskirchen. Damit gehört die Kommune zu den Städten, die erst durch die Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen ihre heutige Form erhielten.

Bei der Gründung lebten rund 34.000 Menschen auf einer Fläche von 133 Quadratkilometern in der neuen Stadt. Heute sind es über 52.000 Einwohnerinnen und Einwohner – Erftstadt ist damit eine mittelgroße Stadt im Rhein-Erft-Kreis.

Der Name ist Programm: Erftstadt wurde nach dem Fluss Erft benannt, der durch das Stadtgebiet fließt. Die Stadtverwaltung hat zwei Sitze – überwiegend im Stadtteil Liblar, zum Teil in Lechenich.

Erftstadt ist heute in 14 Stadtbezirke gegliedert, darunter Ahrem, Blessem, Bliesheim, Gymnich, Lechenich, Liblar und Erp. Jeder Ortsteil hat seine eigene Geschichte, die teils bis ins Mittelalter zurückreicht – auch wenn die Stadt als Verwaltungseinheit noch keine 60 Jahre alt ist.

Quellen: ErftstadtWiki (erftstadtwiki.de), Hauptsatzung der Stadt Erftstadt.

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