Geschichte

Ortsteil-Porträt Frauenthal: Ein Zisterzienserinnenkloster, ein Krankenhaus und ein römisches Portikushaus

Frauenthal ist klein — aber seine Geschichte reicht von römischen Villen über ein Zisterzienserinnenkloster bis zum Krankenhaus der Stadt. Wer hier unterwegs ist, bewegt sich über 2.000 Jahren Fürsorge, Gebet und Medizin.

Ein Kloster der Zisterzienserinnen (13. Jh.)

Die Siedlung Frauenthal geht auf eine Klostergründung der Zisterzienserinnen im 13. Jahrhundert zurück. Von dem Kloster ist heute nur noch die Kapelle St. Maria Immaculata erhalten — ein stilles Zeugnis klösterlichen Lebens am Rand der Ville.

Ein römisches Portikushaus unter dem Acker

Luftaufnahmen erkannten die Umrisse eines römischen Landhauses in Frauenthal — eines Portikushauses, ähnlich komfortabel wie die Villen in Lechenich. Wer in Frauenthal wohnt, wohnt über einer römischen Villa mit Säulengang.

Das Marienhospital (1868)

In Frauenthal liegt das Krankenhaus der Stadt Erftstadt: Das 1868 gegründete Marienhospital ist eine Stiftung der Eheleute Münch und bis heute eine zentrale Einrichtung der medizinischen Versorgung. Aus einem Klosterort wurde ein Ort der Fürsorge — vom Gebet zur Medizin.

Frauenthal heute

Mit rund 180 Einwohnern (mit Blessem zusammen 1.698) ist Frauenthal der kleinste Ortsteil — ein Ort zwischen Klosterkapelle und Krankenhaus, zwischen römischer Villa und moderner Medizin.

Quellen: Wikipedia (Frauenthal), ErftstadtWiki, erftstadt.de.

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