Landesburg Lechenich: Mittelalterlicher Feldbrandziegel-Bau
Die Landesburg Lechenich ist nicht nur das Wahrzeichen des Stadtteils Lechenich, sondern auch ein bauhistorisches Zeugnis: Sie wurde Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet und gehört zu den frühesten großen Bauten im rheinischen Raum, die in Feldbrandziegel ausgeführt wurden.
Feldbrandziegel sind Ziegel, die im offenen Feld gebrannt wurden – eine Technik, die im Mittelalter weit verbreitet war, aber nur bei wenigen großen Profanbauten dieser Zeit in diesem Maßstab erhalten blieb. Die Burg war ursprünglich eine durch Gräben geschützte Wasserburg und wurde ab dem 16. Jahrhundert auch als Schloss bezeichnet.
Damit ist die Landesburg eine der ältesten erhaltenen Burganlagen weit und brecht – und ein Stück mittelalterlicher Baugeschichte mitten in Erftstadt. Wer durch Lechenich spaziert, hat eines der ältesten Bauzeugen der Region direkt vor Augen.
Neben der Landesburg gibt es in Erftstadt weitere bemerkenswerte Adelssitze, darunter Schloss Gracht, ein barockes Wasserschloss.
Quellen: Wikipedia (Landesburg Lechenich), erftstadt.de.
